Alles klar, sehr schön. Natürlich jetzt noch mal für alle anderen erst mal hallo. Schön, dass Du da bist. Damit, wenn möglich, alle, die das hier sehen, dich so gut wie möglich einordnen können und vielleicht son bisschen besser verstehen, wer Du bist, was Du so machst. Erzähl doch gerne mal kurz in zwei, drei Sätzen, wer bist Du? Wie alt bist Du? Was machst Du vielleicht auch beruflich? Und ja, let's go. Let's go. Okay, das mach ich gerne. Ja, ich bin also der Dieter. Ich bin noch siebenundsechzig, würde jetzt nächste Woche schon achtundsechzig. Und ja, was mache ich beruflich? Also trotz meiner weißen Haare bin ich also tatsächlich noch aktiv. Im Moment bin ich Geschäftsführer einer Firma, die sich mit KI beschäftigt. Wir versuchen also, diesen Transformationsprozess für andere Unternehmen halt leichter gehbar zu machen. Da ist der Mario natürlich der ideale, auch an der Stelle der ideale Sparringspartner natürlich. Vorher hab ich also viele Jahre, dreißig Jahre lang ein Unternehmen geführt und auch besessen, das sich mit Leiterplatten beschäftigt, also mit reiner Elektronik. Mhm. Und während dieser ganzen Zeit hatte ich also immer relativ wenig Zeit, irgendwelchen Hobbys nachzugehen, hatte aber immer den Wunsch, also irgendwann noch mal Saxophon zu lernen. Und das ganz konkret, da wollte ich also irgendwann mal in der Lage sein, Take Five zu spielen. Sehr gut. Davon bin ich noch sehr weit entfernt, aber ich bin, glaube ich, auf dem richtigen Weg, auch wenn der Weg also langsam ist. Klar, mit dem Alter fällt das nicht mehr so leicht. Das würde meinen Enkeln, die so zehn Jahre alt sind, würden das natürlich deutlich leichter fallen, aber das ist nichts, was mich also irgendwie da an der Stelle aufhält. Und so hab ich dann also meiner Frau vor vielen Jahren mal gedacht, sag mal, wenn Du mal was zu Weihnachten suchst und irgendwann dann, ich würde gerne noch mal Saxophon lernen und da kannst Du mal gucken, ob Du jemanden findest. Und dann hat sie tatsächlich den Marianne gefunden und ich bin jetzt seit, war's vielleicht besser, Marianne, zwei Jahre oder schlimmst Du, weißt Du noch? Ich glaub, ich glaub sogar schon bisschen länger tatsächlich, ja? Ist ja nicht so schlimm, ich muss ja nicht vorspielen. Alles gut, alles gut. Daher geht das. Ja, bin ich also dabei und bleibe auch dabei und das macht mir also sehr viel Spaß. Sehr schön, wunderbar. Jetzt hast Du grad schon mal ganz kurz berichtet, ne. Dann hast Du quasi deiner Frau den Auftrag gegeben sozusagen für dich, da mal son bisschen tätig zu werden. Aber was jetzt für mich auch noch mal ganz interessant wäre, wie bist Du denn jetzt tatsächlich zum Saxophonspielen gekommen? Also warum hast Du dich dazu entschieden, dass Du gesagt hast, okay, es muss jetzt das Saxophon sein und nicht, weiß ich nicht, die Mandoline oder so? Genau, es musste das Saxophon sein. Ich hab, also müssen mal zeigen. Ja, guck mal. Das ist sehen. Den Hals kann ich Den Hals ja. Den Hals kann ich auch, wenn das Tenor Saxophon ist. Ja, ich bin ja ins Saxophon gekommen. Also ich bin nicht so ganz furchtbar musikalisch unbelastet. Ich hab angefangen mit Klavierspielen, da war ich sieben Jahre alt. Und damals fehlte mir also, muss ich sagen, vollständig die Ausdauer. Also ich wollte das gerne können, aber nichts dafür tun. Und das hab ich dann irgendwann mal auch dummerweise abgebrochen. Eine sehr gute Kombination. Ja. Dann war ich noch mal in, ich komm aus Aachen, dann war ich in Aachen noch mal paar Jahre lang im im Domchor. Das war eigentlich auch ganz gut, so bis zum Stimmbruch und dann danach hab ich dann musikalisch eigentlich tatsächlich nix mehr gemacht. Mhm. Und dann zum zum Saxofon bin ich gekommen, eben weil der der Klang, den find ich einfach einzigartig. Das Stück, was ich eben schon genannt habe, Take Five find ich einfach super. Und die die Art, wie der Paul Desmond da spielt, find ich ganz klasse. In diese Richtung möcht ich auch gehen. Das ist auch son bisschen ja dein Sound. Du machst auch sonen weichen Saxofonsound, den ich ganz toll finde. Daher war das klar, dass es also das Saxophon werden sollte. Das war schon war schon logisch. Sehr schön. Okay, sehr cool. Gutes Ziel auf jeden Fall. Finde ich sowieso immer ganz gut und das ist auch oft irgendwie son son Ziel, das mir genannt wird, dass man vielleicht im Hintergrund irgendwie son son Traumstück irgendwie hat oder son son Traumsong, an dem man sich auch son bisschen lang arbeitet und auf den man natürlich auch hinarbeitet, ne? Finde ich eine super Sache. Jetzt hast Du auch schon Klar, Paulschen Panther ist auch noch sone Sache, das ist deutlich einfacher, Gott sei Dank. Ja. Da sind wir da haben wir ja auch schon mal bisschen mit angefangen und so und das ist ja. Sehr gut. Genau. Jetzt hast Du grad schon mal kurz beschrieben. Du hast schon einige Sachen vorher gemacht, ne? Das heißt Chor, Klavier und sonstige Geschichten. Hast Du in irgend Art und Weise auch versucht, sag ich mal, im Voraus schon alleine mit dem Saxophon zu starten? Also hast Du vielleicht, keine Ahnung, hast Du nach Musikschule gesucht? Hast Du dich auf Youtube versucht? Hast Du dir vielleicht Bücher gekauft oder bist Du direkt quasi einmal ins kalte Wasser gesprungen, als Du mich kennengelernt hast? Ja, ganz so, ja, im Prinzip schon, im Prinzip schon. Ich hab dann also irgendwann mal gesagt, auch hier kann ich mir auf Amazon einfach mal Saxophon kaufen und dann fang ich mir einfach mal an. Mhm. Das hab ich dann auch gemacht. Dieses Teil kennst Du noch. Das war jetzt nicht nur das hochwertigste Instrument, hat auch so seine seine Probleme. Da hab ich mir son bisschen so Literatur gekauft und damit manchmal paar ersten Gehversuche gemacht. Dann hab ich an der Stelle aber aufgehört, weil ich mir Sachen, weil ich erst mal gemerkt habe, so trivial ist das nicht. Ich hätte erst gedacht, na ja, da pustest Du da oben rein und den Rest machst Du mit den Klappen und so. Das hab ich gesagt, das ist nicht so richtig. Und dann hab ich mir gedacht, jetzt lässt es mal lieber sein, bevor Du dir da irgendwelches Zeug antrainierst, was Du dann nachher nicht mehr loswirst und was ganz ganz schlecht ist, hör ich damit auf. Ja, und dann da bist Du gekommen und dann haben wir diesen Weg gemeinsam dann an der Stelle angefangen zu beschreiten. Sehr gut. Gute Entscheidung, würd ich sagen. Seh's auch so gerne, gut sagen. Hast Du denn irgendwie Sorgen, bevor Du, sag ich mal, diesen Schritt gegangen bist? Weil dann hattest Du ja, sag ich eine eine sehr große Pause zwischen deiner, sag ich mal, frühkindlichen musikalischen Karriere. Aber hast Du da irgendwie Sorgen gehabt oder irgendwie vielleicht auch son bisschen Ängste, bevor Du angefangen hast? Also gab's da vielleicht auch son Moment, wo Du dir gedacht hast, vielleicht lass ich's auch lieber einfach oder vielleicht bin ich da zu alt für? Nein. Sehr gut. Nein. Das ist nicht, das liegt auch nicht in meinem Naturell, große Sorgen zu haben oder so. Ich ich mach das, ich versuch das einfach und habe festgestellt, dass ich also inzwischen, auch wenn die Fortschritte gering sind und mir natürlich immer viel zu gering sind, mich das also nicht mehr nicht mehr anficht. Und da sag ich, dann ist eben so, ne. Wenn man also in dem Alter anfängt, dann mit, weiß ich nicht, das war vielleicht mit fünfundsechzig oder so. Ja. Und dann muss man sich eben dessen bewusst sein, das dauert eben lange und das ist langer Weg, aber das es spielt keine Rolle eigentlich. Es macht mir Spaß und auch wenn es denn noch zehn Jahre dauert oder wenn ich auch vielleicht nie dahin komm, ist eigentlich egal. Also der Weg an der Stelle ist jetzt mein Ziel. Mir macht das also Spaß. Mir macht auch die Arbeit mit dir Spaß. Das das weißt Du ja. Ich komme ich komme immer gern in das in dein Studium. Mhm. Das guckst Du übrigens super, dass dass das jetzt geht, dass Du das jetzt hast. Das macht deutlich mehr Möglichkeiten. Das ist eine ganz tolle tolle Geschichte, auch wenn das vorher für mich bisschen bequemer war. Aber das finde ich jetzt so viel besser. Und das macht mir jedes Mal wieder neu Spaß und das ist ja. Das schreibt mir an der Stelle an Motivation schon auch völlig und Angst nee, nee. Gutes Statement, sehr gutes Statement. Manchmal krieg ich auch die Antwort, dass man natürlich sagt, okay, ich hab mir schon Sorgen gemacht, dass ich das vielleicht nicht hinkriege, ja? Dass ich vielleicht sage, okay, vielleicht fehlt's mir an Talent, vielleicht fehlt's mir an Musikalität oder vielleicht ist es auch irgendwie zu spät und man muss im jungen Alter angefangen haben. Aber dann finde ich deine Haltung super, dass Du sagst, man muss sich überhaupt gar keine Sorgen machen, sondern man kann einfach wirklich reinstarten, einfach machen, einfach loslegen und ich denke, da wirst Du natürlich auch für belohnt, ne, auf jeden Fall. Cool. Ja, das schon. Also im Moment finde ich zum Beispiel diese Erfahrung ganz wichtig. Du weißt ja, wir haben ja in letzter Zeit son bisschen was mit mit Rhythmus gemacht. Da muss man ja Dinge gleichzeitig machen. Man muss da son bisschen so mitzählen und gleichzeitig dabei spielen. Das ist, finde ich, also faszinierend, dass das so so schwierig ist. Ja. Da denk ich immer wieder, bisschen bisschen blöd, dass Du das nicht hinkriegst, aber es es ist eben halt so. Das ist wirklich, wirklich schwierig, aber das ist eine Herausforderung. Und da muss ich sagen, das ist sone Naturellfrage auch irgendwo, solche Herausforderungen liebe ich. Also irgendwann was Neues zu machen, finde ich ich ganz toll. Sehr gut. Sehr, sehr schön. Wie hat denn so die Zusammenarbeit mit mir eigentlich angefangen beziehungsweise was mich auch interessieren würde, was war denn so dein erster Eindruck, als wir das erste Mal zusammen Musik gemacht haben von von mir oder von dem von dem insgesamten System? Ja, das war also das war also völlig völlig locker. Also so von meiner Seite kann ich auch sagen, so die die die Chemie hat so gestimmt. Das hat mir von Anfang an irgendwo Spaß gemacht und das ist, denk ich mal, auch ganz wichtig. Also mir ist war das ganz wichtig und deswegen hatte ich da auch nie nie Zweifel oder dass ich da schlecht aufgehoben bin. Das nicht. Ja. Und ja, das ist, ja, das war also wirklich völlig unproblematisch und das hat von Anfang an gut funktioniert für mich und das Sehr schön. Okay, perfekt. Gab's denn son Moment für dich, wo Du auch vielleicht gemerkt hast, ne, Du hast ja schon son bisschen darüber gesprochen, okay, ne, das ist natürlich eine Herausforderung, ne? Also das heißt, Du hast einige Stolpersteine auf dem Weg. Das dauert vielleicht auch bisschen länger, als Du dir das vielleicht von vorher erhofft hast, ne? Und natürlich auch ist vielleicht der Lernfortschritt nicht so schnell, wie Du ihn kombiniert mit deinem Ehrgeiz natürlich gerne hättest, ja? Aber gab's son Moment für dich, wo Du gemerkt hast, boah, das das das klappt auf jeden Fall. Das krieg ich schon hin. Das kann ich alles schaffen. Ach ja, das schon. Also ich ich finde, ich kann's mir gerne widersprechen, ich bin da offen. Na. Aber ich finde schon, das wird also besser. Ja, auf jeden Fall. Also ich hab hab wirklich nicht nicht das Gefühl, dass ich sage, jedes Mal fängt sie wieder von von vorne an und jedes Mal klappt das nicht und die Long Tontes werden immer kürzer oder so. Nein, das nicht. Also ich habe schon das das Gefühl, das geht nach vorwärts und das macht Spaß. Und ich muss sagen, das das reicht mir an der Stelle auch wirklich vollständig aus. Ja, sehr schön. Ich muss ich muss da, ich werd ja kein Berufsmusiker mehr werden. Ja, und von daher ist also das das Ziel für mich eben so, deswegen muss ich auch nicht bereuen, nicht mit jungen Jahren angefangen zu haben, irgendwann mal irgendwo ganz große Karriere zu machen oder so. Das ist nie nicht das Ziel, sondern das Ziel ist wirklich, dass es mir Spaß macht, dass ich eine vernünftige Beschäftigung habe. Ich hab eine eine eine gute Bekannte, die ist Psychiaterin und die ist sogar mal bisschen älter als ich. Die haben sich auch mal erzählt, sag mal, ich fang jetzt an, Saxophon zu spielen. Also super, das ist überhaupt die beste Methode, das Gehirn also fit zu halten, wenn man also im Alter anfängt, zum Beispiel eine neue Sprache zu lernen, das ist überhaupt nicht mein Ding. Oder irgendwas anderes halt, Instrument zu lernen oder so, das ist die Methode, das Gehirn also fit zu halten. Ja. Sehr cool. Auch da wieder starkes Statement, würde ich sofort so unterschreiben, ne, dass man sagt, okay, man man setzt sich eigentlich sein eigenes Ziel und man man muss auch nicht auf Zwang jetzt irgendwie oder auf Teufel komm raus wirklich so hoch greifen, dass man sagt, nee, muss jetzt aber noch die Aufnahmeprüfung in der Musikhochschule morgen machen, ne? Sonst sonst ist das kein Erfolg für mich, ne? Sondern Erfolg fängt wirklich da an, wo man irgendwie son bisschen besser ist als am Tag davor, ne. Und dass man vielleicht auch, sag ich mal, kleine Erfolge feiert, wie halt eben, ne, dass der Rhythmus zum Beispiel klappt oder dass man erste kleine Stücke irgendwie schafft, ne. Finde ich super. Ja. Ja. Das das reicht vielleicht auch. Ich muss mir ja nix mehr beweisen. Also das ist ja ist Quatsch. Ja. Also von daher, das ist natürlich auch bisschen der Vorteil, ich kann das alles wirklich vollständig locker angehen. Ja. Ich muss da keinen Druck mehr machen. Den mach ich mir natürlich, den macht sich ja jeder, ne. Also Logisch. Klar. Ich logge das immer mit, wenn ich übe, ne, einfach zu gucken. Macht klappt das so, wie wie ich mir das vorgenommen hab, aber das ist auch irgendwie sone Naturellfrage, ne. Auch das müsst ich nicht tun, ne. Aber ich mach das also wirklich gerne. Mhm. Kann ich gar nicht anders sagen. Das macht mir also jedes Mal wieder Spaß. Jetzt grade auch sind wir ja dabei, für mich ein Instrument auszusuchen und das passende Mundstück. Das ja auch ganz spannend, ne. Und das alles so miteinander kombiniert und sieht, was da die Unterschiede sind. Ja. Und wenn man sich dann dann auch überlegt, wie wie wie geh ich son Prozess überhaupt an? Das ist ja ganz, das ist ja wirklich schwierig, Ich hab ja jetzt zwei Instrumente zur Auswahl und dann war ich zuerst der Meinung, das ist das Bessere. Dann na ja, das andere ist doch vielleicht besser. Und jetzt bin ich wieder bei den Ersten und denke, na ja, das ist vielleicht doch so das das Richtige. Ja. Und bin mal gespannt, wie das jetzt mit den Mundstücken wird, die ich da jetzt noch bekommen habe gerade heute. Das wird eine tolle Sache. Da hast Du auf jeden Fall noch einiges vor dir. Finde ich gut. Hat dich irgendwas überrascht, sag ich mal, an der Art, wie wir zusammengearbeitet haben? Jetzt hast Du ja auch schon bisschen Gut, ne, lieg bisschen bisschen länger zurück. Du hast aber auch schon bisschen Vorerfahrungen mit anderen Bildungskonzepten vielleicht, klassischen Musikschulen und so, ne? Also da vielleicht irgendwas anders als erwartet für dich? Hat dich irgendwas überrascht? Weiß ich nicht. Ich hab den Vergleich hab ich nicht. Aber was ich sagen kann, Du machst das also wirklich extrem professionell. Das ist also das find ich find ich sehr gut. Mhm. Man kann sich da wirklich hundertprozentig drauf verlassen. Das freut mich doch schon mal. Ja, ich konnte, also als als wir das doch hier gemacht haben, dann konnt ich immer schon die Treppe runterkommen und falls ich jetzt weiß, der Marjan steht jetzt in dreißig Sekunden vor der Tür. Das ist das ist, ja, das find ich find ich schon sehr, sehr angenehm. Das funktioniert sehr gut. Jetzt hast Du ja auch noch diese diese Master Sheets und so was da alles da rausgegeben. Auch das, das sieht man eben halt. Du Du lebst das wirklich und dir macht das also auch Spaß und das finde ich also super. Also von daher, ich weiß nicht, ob's ob's vielleicht irgendwo auf der Welt noch einen einen besseren gäbe, aber jedenfalls bin ich da also vollständig zufrieden. Ja, vielen lieben Dank für diese lieben Worte. Finde ich super. Ich mein, das gute Herz. Ja, das ist natürlich ist natürlich schön, wenn es dann auch genauso ankommt, wie es geplant ist, ne? Ist natürlich immer super, ne? Weil dann dann weiß ich natürlich auch selbst, ne, ich ich bin da auf richtigen Weg und und stell da, sage ich mal, an den richtigen Schrauben alles richtig ein, Ich glaub, die Frage kannst Du dir wahrscheinlich auch schon von vornherein beantworten, aber die stell ich trotzdem ganz gern. Und zwar gab's für dich auch schwierige Phasen, also wo Du gedacht hast, Mensch, da zweifel ich jetzt grade bisschen an mir selbst oder da bin ich frustriert oder da hab ich irgendwie, weiß ich nicht, Momente, wo's nicht so klappt, wie ich das gerne hätte? Nee, also eigentlich eigentlich ja. Ja, ich sag mal ja und nein. Also ja deswegen, weil ich also zwischendurch mal eine eine Phase hatte, das weißt Du ja auch. Da hab ich mein mein erstes Unternehmen verkauft und das war also sehr, sehr viel Arbeit halt. Da hab ich auch sehr viel sehr wenig Zeit gehabt und das ist natürlich ist ist schlecht. Also wenn man mal vielleicht so zwei oder drei Wochen nicht gespielt hat, dann ist es wirklich auch, dann macht man so wirklich Rückschritte, ne, einfach dann fehlt die Luft oder oder oder was auch immer. Ja. Aber die ganzen Griffe vergessen. Das war das war bisschen schwierig. Das lag aber nicht. Das war ja auch begründbar, ne. Ich hab mir einfach gesagt, ne, das ist jetzt einfach so, dann muss man jetzt muss man jetzt mal durch. Mhm. Da bin ich ja jetzt auch auch durch und jetzt hab ich also auch mehr Zeit. Ich kann mir also die Zeit nehmen, die ich auch an der Stelle möchte und also das von daher gab's also nicht son son son Zeitpunkt, wo ich also an mir gezweifelt hab und so, das kriegst Du das kriegst Du nie hin, sondern das war also immer irgendwo begründbar. Du musst einfach nur fleißiger sein und das versuche ich jetzt zu sein und dann klappt das schon. Bist Du auf jeden Fall. Bist bist sehr fleißig. Wenn Du jetzt mal son bisschen an den Punkt zurückdenkst, ne, wo wir quasi angefangen haben, das heißt, da hat deine Frau dir netterweise ein ein Saxophon geschenkt, da haben wir zusammengefunden und dann haben wir quasi die, sind wir die ersten Schritte für dich son bisschen gegangen, ne, haben die Basics irgendwie aufgebaut und alles Weitere. Wenn Du den Punkt jetzt, sag ich mal, vergleichst mit mit mit deinem jetzigen Zustand eigentlich, ne, was hat sich denn für dich verändert? Ja, also das ist Ich habe ein neues Hobby dazugewonnen. Das hat also tatsächlich wirklich geklappt und auch was ich eins, was ich gerne mache und was ich auch für für sinnvoll halte. Mhm. Das hat sich schon. Außerdem, ich hab ja immer noch die Hoffnung nicht aufgegeben, mit meiner Frau mal gemeinsam das machen zu können. Ja. Spielt also Klavier und ja, wir haben auch drei Enkel und das auch macht auch viel Arbeit, aber irgendwann kommen wir da sicher auch noch mal hin, dass wir also da auch gemeinsam was machen können. Noten haben wir ja schon, müssen beide da noch mal ein bisschen bisschen dran arbeiten. Mhm. Also ich finde das eine echte, echte Bereicherung, muss ich sagen. Das ist eine tolle Sache. Ich möchte das also überhaupt nicht mehr nicht mehr missen und ja. So muss es sein. Muss es sein. Muss es auf jeden Fall sein. Finde ich sehr gut. Was kannst Du denn heute, was Du dir vielleicht auch selbst nicht zugetraut hättest? Was ich heute kann, was ich mir selbst nicht zugetraut hätte. Gute Frage, ne? Das ist ist eine ist eine gute gute Frage. Vor allem die Antwort darauf ist ist schwierig, weil also es gibt Dinge, die die ich mir vielleicht nicht mehr zutrauen würde, also irgendwann mal zwei Meter zu überspringen oder in zehn Sekunden die hundert Meter. Mhm. Ansonsten, ja, hab ich berechtigt oder unberichtigt ein solides Selbstvertrauen. Und ich denke mal, wenn ich mir denn irgendwas vornehme und das gerne machen möchte, dann schaff ich das auch. Vielleicht nicht so schnell, wie ich das möchte, aber ja. Also es ich bin bin nicht so sehr nicht so sehr irgendwie überrascht. Na, eigentlich nicht, nee. Mhm. Okay, Sehr gut. Auch auch eine völlig völlig vernünftige Antwort sozusagen, ne. Auch einfach nur das Wissen, sag ich mal, zu nehmen, dass Du eigentlich das schaffen kannst, was Du dir dann dementsprechend vornimmst, Ob das jetzt der neue Song ist oder ob das dann tatsächlich Ja. Der der Rhythmus ist, der dich dann in den Wahnsinn treibt sozusagen, ne. Also es sind alles, ja. Das das geht schon und ich sag mal so, im Gegensatz zu wo ich wo ich angefangen habe, also vor mit mit sieben oder acht Jahren, damals hatte ich also diese Geduld überhaupt nicht. Wenn das also nicht von Anfang an geklappt hat, hab ich das nicht gemacht. Mhm. Das war also auch in der in der in der Schule tatsächlich auch so. Mhm. Ist ja also eine Charaktereigenschaft, wenn mir irgendwas keinen Spaß gemacht hat oder so, dann dann hab ich das einfach nicht nicht gemacht. Ja. Ja. Und so so Naturwissenschaften hab, das fiel mir immer leicht. Also Mathe, Physik, das hab ich immer gemacht oder auch, musste ich auch vielleicht gar nicht machen, weil das hab ich immer gedacht, das kennst Du da alles schon, was der Lehrer dir da erzählt. Und die anderen Dinge, gut, da hab ich eben keine Arbeit investiert. Das ist jetzt schon anders. Also inzwischen bin ich auch fleißig geworden. Sehr gute Entwicklung, würd ich sagen. Bis bald noch. Perfekt. Du hast es grad schon son bisschen bisschen umschrieben und schon son bisschen gesagt, ne? Du hast neues Hobby dazu gewonnen, ne? Und Du Du hast, sag ich mal, eine eine eine neue Leidenschaft, die Du eigentlich verfolgst. Was bedeutet denn jetzt Saxophon spielen ganz konkret mittlerweile für dein Leben? Ja, das ist schon ein fester Bestandteil geworden. Also ich versuche, das wirklich zu machen jeden Tag, also eine eine Stunde versuch ich und das das hörst Du nicht, aber mach das. Doch hör ich, hör ich. Einigermaßen einigermaßen, wirklich ziemlich ziemlich konsequent und das das möchte ich's, also das will ich nicht mehr missen. Das möchte ich jetzt auch tatsächlich beibehalten. Was ich noch gerne machen möchte, da weiß ich aber nicht, ob mir das gelingt. Ich hab ja drei Enkel. Mhm. Und bei meinen Kindern hab ich's versucht, so mit Klavierspielen und so, das war nicht so erfolgreich. Und bei den Enkeln möchte ich es noch mal ansetzen. Ob das funktioniert, weiß ich nicht so richtig, aber ich finde das schon. Also Musik ist eine eine eine tolle Sache überhaupt, also für für die Stimmung und so, dass das passt. Ja, Macht einfach macht einfach gute Laune und das ist, ja, ist einfach gut. Und wenn man es denn wenn man es denn kann, umso mehr, dann kann man es auch vielleicht mit anderen zusammen machen. Ich ich spiele immer mit einem Becking Dreck zusammen, aber das reicht mir auch schon an der Stelle aus. Mhm. Also dass ich ja mal irgendjemand, irgendjemand oder jemals mit anderen zusammen spielen will, das glaube ich, eher unwahrscheinlich. Aber es spielt auch keine Rolle. Und das würde ich also gerne bei meinen Enkeln noch mal fördern. Mal gucken, ob mir das gelingt. Ja, was sehen. Das wär noch mal gutes Ziel. Ein ein sehr gutes Ziel. Mit dem Zusammenspiel mit anderen, da kannst Du noch paar Monate abwarten und dann machen wir das machen wir das auch wahr. Das ist auch kein Problem. Da hab ich auch noch was in der Mache, aber das sag ich dir dann, wenn wir uns das nächste Mal natürlich sehen. Sehr schön. Das ist okay, okay. Zwei kleine Fragen hab ich noch. Eigentlich eigentlich die wichtigste, aber ich glaub, Du hast sie eigentlich auch schon son son bisschen im Voraus beantwortet. Aber dann konkretisieren wir das noch mal son bisschen. Wenn jetzt jemand überlegt, ne, der ist an ähnlichen Stelle wie Du, vielleicht auch in ähnlichen Alter, ne, vielleicht auch beruflich ähnlich aufgestellt und derjenige überlegt grade, ich möchte jetzt Saxophon lernen und würde dich jetzt fragen, soll ich das machen? Was wär da deine Antwort drauf? Ja, das ist ganz einfach. Kann ich in einem Wort sagen, ja, mach das. Sehr gut. Versuch es. Also ich würd jedem sagen, versuch es einfach. Also es ist ist die Frage, man braucht bestimmte körperliche Voraussetzungen, glaub ich, schon. Also wenn man überhaupt keine Luft hat und ständig husten muss oder so, dann ist es, glaub ich, schlecht. Mhm. Aber wenn man wenn man wenn man gesund ist, ist das eine super Sache. Mhm. Also ganz klares Ja, einfach versuchen und wenn da nix ist, kann man ja immer noch aufhören, aber ja, unbedingt. Ja. Sehr schön, wunderbar. Gibt's irgendwas, was Du noch loswerden möchtest? Irgendwas, was vielleicht heute son bisschen, ne, son bisschen nicht vorgekommen ist? Irgendwas, was ich dich nicht gefragt hab? Hast Du da noch irgendwas im petto? Die Frage ist mir jetzt tatsächlich gekommen, nachdem Du mich eben nach meinem Alter gefragt hast. Bin ich eigentlich der Älteste? Ich glaube nicht. Ich müsste noch mal nachschauen. Ich glaube nicht. Na ja, das ist Aber Du bist definitiv nicht der Einzige in der sechziger Reihe. Also wie gesagt, da bist Du auf jeden Fall in guter Gesellschaft unterwegs. Nicht der einzige graue Pantoffeln. So ungefähr. Sehr gut. Okay. Wunderbar. Dann hast Du's auch schon geschafft. Dann würde ich an der Stelle schon mal vielen lieben Dank sagen, ja? Danke, dass Du die ganzen Fragen so so so lieb beantwortet hast und auch, dass Du, sag ich mal, so schöne Statements irgendwie mit verpackt hast. Das fand ich ganz sympathisch. Und natürlich auch vielen lieben Dank für die ganzen lieben Worte, find ich super, ne. Von daher vielen lieben Okay.