So, erst mal schön, dass wir uns hier sehen. Schön, dass Du dir die Zeit nimmst hier für dieses kleine Gespräch mit mir. Vielleicht als allererstes, stell dich doch ganz kurz einfach mal vor und zwar folgendermaßen, erzähl einfach mal ganz kurz, wer Du bist. Was machst Du vielleicht auch beruflich? Wie alt bist Du? Das würde mich mal ganz kurz interessieren. Ja, ich bin heiß Angela Linert und ich bin beruflich in der Patentabteilung eines sehr großen Unternehmens tätig, arbeite in Teilzeit und habe drei erwachsene Kinder mittlerweile und habe das Hobby Saxofon spielen als ein wichtiges von Lehrerin und bin tatsächlich schon sechsundfünfzig Jahre alt und spiel Saxophon seit intensiv, sagen wir mal, seit etwa fünf Jahren. So, ja. Sehr cool. Wie bist du dann zum Saxophon gekommen? Also was war da so für dich ausschlaggebend? Warum hast du dich dazu entschlossen, das Instrument lernen zu wollen? Tatsächlich geht das schon auf meine Jugend zurück. Ich habe ursprünglich mit Klavier angefangen mit zehn Jahren und dann mit sechzehn etwa hatte ich dann auf einmal Lust, noch ein Instrument zu spielen, mit dem ich einmal auch mit anderen zusammen musizieren konnte. Und das Saxofon fand ich halt immer cool, so auch weil das zum Beispiel im Jazz früh vorkommt und das war auch so meine Musik. Und dann war ich bei der Musikschule in meinem Heimatort und bin dann da auch in die Big Band gekommen von der Musikschule. Sehr cool. Und habe dann da eine paar eine Zeit lang gespielt, bis ich dann eben ausgezogen bin zur weiteren Ausbildung sozusagen und hab dann im Grunde nicht mehr viel gespielt. Dann hab ich eher mehr Klavier gespielt. Mhm. Und dann in der Coronazeit habe ich das dann interessanterweise wieder aufgegriffen, weil da hatte ich auf einmal mehr Zeit, viele Termine sind ausgefallen und ich habe jemanden getroffen, der bereit war, mich auf dem Klavier zu begleiten. So so eine Sacksefono alleine fand, hätte ich dann vielleicht nicht wieder aufgenommen. Wenn man alleine spielt, ist dann vielleicht Klavier interessanter, aber mit jemand zusammen, das da haben wir uns dann so reingefuchst erst mal ein paar einige Zeit lang, bis das einigermaßen lief und dann habe ich mich entschlossen, Sachseunterricht zu nehmen. Sehr cool. Okay. Das hört sich schon mal ganz gut an. Das eine ganz klassische Geschichte, ne? Dieses, ich hab irgendwann mal angefangen und dann ist es son bisschen ins ins ins Hintertreffen geraten. Ich hatte nicht mehr ganz so viel Zeit oder keine Freizeit mehr und hab dann eigentlich den Traum wieder verfolgen wollen. Ich hab ja auch noch mal ganz kurz interessanterweise noch deine erste Nachricht, die Du mir geschrieben hast und da hast Du eigentlich auch genau das beschrieben, ne? Nach nach vielen Jahren Pause hast Du wieder angefangen, hast auch paar Sachen ausprobiert und Du wolltest auch ein paar Sachen ganz speziell eigentlich anfangen, die auch son bisschen aus dieser aus dieser Bandgeschichte eigentlich heraus entstanden sind, ne? Du hast auch son bisschen angesprochen, Du hast schon paar Sachen vorher probiert, ne? Das heißt Musikschule und solche Geschichten. Welche Bildungsformate hast Du da so alle ausprobiert insgesamt? Hast Du zum Beispiel auch mit Büchern gelernt oder versucht zu lernen? Hast Du Workshops besucht? Wie war das so, bevor wir uns kennengelernt haben? Nee, da hab ich eigentlich Also in der in der Jugend hab ich nur eben Musikschulunterricht gehabt und dann eben Big Band. Und dann habe ich das Format, was ich dann hatte, war dann eben, dass ich mit einem Pianisten zusammen gespielt habe und hab mir da hab mir dann Also ich kann sehr gut Noten lesen. Das ist, glaube ich, wenn man Klavier spielt, immer schon ganz gut verankert. Auf jeden Fall, Ja, genau. Dann habe ich immer sehr notenbasiert eben dann, da haben wir da zusammen gespielt. Dann hatten wir irgendwann auch noch mal einen Bassisten, Schlagzeuger so ein bisschen gemischt in so einer Art Wohnzimmerband. Das waren eigentlich die Hauptformate. Ich habe derzeit, bevor ich hier angefangen habe mit dem Saxofonunterricht bei dir, habe ich keinerlei Workshops oder Ähnliches besucht, sondern einfach nur, wie gesagt, so Home Made in unserer Wohnzimmerband gespielt und für mich natürlich dann bisschen geübt, die Sachen dann auch zu können. Mhm. Sehr cool. Du hattest mir damals auch geschrieben, dass Du paar spezielle Problempunkte hast, wo Du dich selbst so eingeschätzt hast, dass Du da wirklich Unterstützung brauchst. Und das war für dich vor allem Sound und Improvisation, so würde ich das jetzt mal son bisschen zusammenfassen, Was genau hat dich denn da frustriert oder wo hattest Du das Gefühl, dass Du nicht so richtig weiterkommst? Ja, ich hab das Gefühl gehabt, dass ich auch gar nicht wusste, also der Sound gefiel mir nicht hundert Prozent. Ich wusste erstens nicht. Ich hatte ein Saxofon, das jetzt über vierzig Jahre alt war, inklusive Mundstück und allem, also alles uralt. Ich wusste nicht, liegt das daran? Liegt es an meiner Technik? Und jedenfalls, es gefiel mir einfach nicht. Ich hatte das Gefühl, ich habe da noch Potenzial nach oben und brauche dann jetzt einmal Unterstützung, jemanden, der mir ganz konkret bei meinen Problemen weiterhilft. Sehr gut. Ist schon mal gut, dass Du dann an mich gekommen bist. Freut mich natürlich. Hast Du da auch selbst irgendwie versucht, aus dieser Geschichte rauszukommen? Also hast Du auch irgendwie Lösungsansätze gesucht? Du hast jetzt gerade darüber gesprochen, ja, ich wusste gar nicht, woran's liegt. Also hast Du dann vielleicht versucht, keine Ahnung, zum Beispiel neues Set-up zu kaufen oder hast Du dir irgendwie versucht, Improvisation son bisschen selbst beizubringen? Gab's da irgendwelche Lösungsansätze von deiner Seite aus? Nee, also nee, habe ich irgendwie mich gar nicht so gar nicht gewusst, wo ich da jetzt so anfangen soll und Impro hatte ich auch, ja, sowieso gehabt. Obwohl, bei Impro hatten haben mir mein mein Mann und mein Sohn, der hat Ebers gelernt an der Musikschule und hat sich dann irgendwie von dem Musikschullehrer den mal gefragt, was man bei Impro machen sollte, weil er ja auch gemacht hat und die haben mir dann so ein Heft geschenkt. Aber dieses Heft so alleine so durchzuarbeiten, also so eine Schule für Impro, Ja. Ja, da das da das da bin ich auch nicht irgendwie nicht klargekommen. Ja, verstehe ich. Ja, das ist immer son bisschen schwierig, ne, wenn man dann irgendwie selbst Man hat vielleicht das Wissen, dass man dann sich da irgendwie grade zusammensammelt, aber an der Anwendung fehlt's dann vielleicht auch son bisschen, ne, das dann tatsächlich dann in in die Praxis umzusetzen. Was war denn das Erste, was wir dann auch tatsächlich gemeinsam gemacht haben? Kannst Du dich daran noch erinnern? Also was war da so so unser Ansatz? Wo haben wir wo haben wir begonnen? Ja, das weiß ich doch ziemlich genau, weil wir haben dann richtig bei den Basics angefangen, nämlich mit Atemübungen. Und das war für mich sowieso eine völlig neue Welt. Ich bin auch kein Sänger, ich denke Sänger wissen da genau worum es geht, aber bin ich ja auch nicht. Und das fand ich hochinteressant, einfach erstmal so einen richtigen Luftstrom dann herzustellen und dann die Töne überhaupt konsistent zu erzeugen, immer lange Töne machen und die dann womöglich dann noch laut und leise dann als Fortschritt sozusagen, als Erweiterung. Also das waren so die ersten Sachen und diese Übungen hast du mir auch genau gesagt, sollte man eigentlich immer machen. Das mache ich jetzt auch meistens, bevor ich hier einmal warm diese langen Töne in verschiedenen Höhen und gucken. Dann hast du mir auch noch so eine App gezeigt, mit der man das genau sich angucken kann, wie gut man ist und dass man den Ton halt auf derselben Höhe hält eine Zeit lang, die einem das genau anzeigt und zurückspiegelt und damit kann man das dann ganz gut üben erst mal. Genau. Ist auch so mein mein Eindruck, ne? Es es fehlt oft auch grade bei fortgeschrittenen Spielerinnen wie dir, ne, die eigentlich schon sehr viel können. Meistens ist es auch gerade bei den bei den Basics son Problem, dass man da tatsächlich noch super viel rausholen kann, bevor man sich dann wirklich auf die auf die großen Themen son bisschen stürzt, ne? Und Du hast ja auch dann gerade am Anfang angesprochen, Der Sound war das Problem und da haben wir dann auch schon viel mit gemacht, ne? Wie ist es denn bei der Improvisation speziell gewesen? Kannst Du dich da noch erinnern, wie wir da vorgegangen sind beziehungsweise was wir da gemacht haben? Weil das war ja auch son großes Thema für dich. Das war son großer son großer Wunsch, ne? Da kann ich mich noch ganz gut dran erinnern, dass Du gesagt hast, ich möcht son bisschen weg von dem reinen, ich guck mir einfach nur Noten an oder ich spiel was nach oder vor allem auch, was Du ja sehr oft gemacht hast. Du hast zum Beispiel geschriebene Solos auch sehr gerne gespielt, aber hast dann son bisschen den den Wunsch geäußert, nee, jetzt möchte ich auch endlich mal selbst kreativ werden. Kannst Du dich noch erinnern, wie wir da son bisschen dran gegangen sind? Ja, ein eine, also zwei Dinge haben wir getan. Einmal die Theorie, so ein bisschen Harmonielehre und so, was macht man, welche Akkorde, was bedeutet das und wie kann man damit umgehen? Und das Zweite war, was auch für mich ganz wichtig war, einmal genau zuzuhören. Also sozusagen den Backing Track sich genau anzuhören oder auch andere Stücke von anderen zuhören. Du hast mir immer gesagt: Ich soll mir einmal Stücke suchen, wo so die gespielt werden, die ich toll finde, das dann anzuhören und zu wissen, wo man hinwill. Also das war dann auch ein großes Thema für mich, eben dieses Zuhören lernen. Und ich merke auch, dass das mir natürlich nicht nur also weil Impro hilft, soweit wie ich da jetzt schon bin, sondern auch in meiner Band dann geholfen hat, dass das besser ist, dass wenn ich besser auf die anderen höre und das besser passt dann. Ja. Total, total. Hattest Du irgendwie jetzt in der Vergangenheit oder in in der Vergangenheit in der Zusammenarbeit mit mir auch son son konkreten Moment, wo Du dann so wirklich gemerkt hast, boah, jetzt jetzt tut sich auch wirklich was in in dieser Hinsicht, vielleicht in in Richtung Impro, vielleicht auch in Richtung Sound? Gab's da so Momente für dich, wo Du gemerkt hast, boah, ich ich komm jetzt wirklich über die Schwelle son bisschen raus, wo ich merke, boah, da da tut sich richtig was, da hab ich irgendwie Erfolgserlebnis und ich komm weiter? Ja, das gab's immer mal wieder an so verschiedenen Punkten, dass es auf einmal irgendwie besser lief. Ich meine zuletzt zum Beispiel bei unserem letzten, tatsächlich unserer letzten Stunde, wo ich auf einmal angefangen habe, mehrere Motive aneinanderzuhängen bei der Improvisation und das hat auch irgendwie geklappt und ich bin auch richtig wieder ausgekommen am Ende, dass es sich so ganz gut anhörte. Also das war zum Beispiel gut, aber da gab es aber auch immer vorher immer mal so, also was Impro angeht, ist mir das aus der letzten Zeit halt am besten im Gedächtnis, auch als wir angefangen haben, überhaupt mit diesen Motiven zu arbeiten, dass ich da überhaupt jetzt viel besser zurechtkomme, mich da in den Stücken, also da was so Rundes draus zu machen, so einfach vor mich hinzuspielen und irgendwie hat das kein Anfang und kein Ende. Ja, ist mir auch aufgefallen, ne? Du hattest zum ersten Mal, so so würde ich das beschreiben, son son richtig freien Moment beim Improvisieren, ne? Wo Du wirklich dahin gekommen bist, einfach frei zu spielen, frei zu improvisieren und da richtig auch frei kreativ zu sein mit dem Instrument, ne? Und das hat ist mir auch ganz positiv aufgefallen. In dem Zusammenhang, jetzt haben wir natürlich viele Sachen auch schon gemeinsam gemacht. Was würdest Du denn sagen, jetzt hast Du auch schon sehr viel Erfahrung natürlich im Vorfeld gesammelt mit mit anderen Bildungsformaten vielleicht auch, ne? Und ich würde dich natürlich als als fortgeschrittene Spielerin einschätzen, die dann auch wieder irgendwo einsteigen möchte, im Gegensatz zu Menschen, die das erste Mal überhaupt lernen. Aber was würdest Du sagen, hab ich denn anders gemacht als andere oder inwiefern unterscheidet sich denn mein Ansatz, wirklich dir das Saxophonlernen son bisschen näherzubringen von von anderen Formaten? Ich kann es einmal vergleichen jetzt mit meinem Saxofon Lehrer von damals, vor, sagen wir einmal, vierzig Jahren. Da habe ich einen komplett anderen Ansatz gelernt. Genau, das war ja auch eine der Sachen, wie man die Lippe macht, wie man die Lippenspannung macht. Davon hatte ich noch nie etwas gehört vorher. Also ich hatte immer damals irgendwie gelernt, nach innen. Das war also Die Unterlippe so über die Zähne und so, was ja jetzt überhaupt nicht gut ist für den Zaun, wie ich jetzt gelernt habe. Also das war damals anders. Und bei der Impo hatte man damals immer nur Ja, ich spiel jetzt mal was am Klavier, improvisieren mal dazu. Ich habe keine Ahnung, was die machen wollen. Du bist nicht locker. Am besten müsstest du immer mal hier vor unserer Session oder unserem Unterricht mal 'n Glas Whisky trinken, dann wirst du locker, dann wird das noch gehen. Hilfe. Das war damals Oh Gott. Die Ansage, aber da hab ich also mit Info, das hab ich überhaupt nicht verstanden und so. Und das war jetzt eigentlich viel besser, da jetzt mal mit dir das mal langsam aufzubauen mit Harmonie, mit Motiven und so weiter. Mhm. Und genau. Also da und vor allen Dingen natürlich der Vorteil, wenn man jetzt auch so Einzelunterricht hat, zum Beispiel im Verhältnis zu Workshop, wo dann auch andere sind, da kannst Du natürlich ganz speziell eingehen auf das aktuelle Problem. Du hörst dir ja an, was ich spiele und erkennst dann ja genau, was die Schwächen sind, was die Problemen sind und kannst dann fast genau sagen oder auch Übungen sagen, die man dann macht, dieses Problem halt dann zu beheben oder da besser zu werden an der Stelle. Sehr schön. Das freut mich. Wie würdest Du denn son bisschen die Art beschreiben, wie ich wie ich mit dir arbeite? Was was ist so das Besondere für dich an an der Zusammenarbeit? Ja, dass Du eben sehr genau zuhörst, was man macht und und dann eben eben genau merkst, was was was die Probleme sind, ja? Du machst dann nicht Standard oder so, jetzt muss man das und das machen, sondern Du Du sagst dann genau, wie ich eben schon sagte, die Übungen, die dann aktuell die wichtigen sind, einen Eintritt weiterzugeben, einen weiterzubringen. Und es liegt natürlich an einem selber, dass man das dann auch umsetzt und Auf jeden Fall. Macht natürlich, ohne Üben bringt es nichts, aber man weiß wenigstens, was man machen muss oder machen kann, dann wieder Stück weiterzukommen. Und das finde ich finde ich halt gut, weil alleine hätte man vielleicht so, sagen wir mal, Block von ein Riesenblock, das muss ich jetzt machen und du zerstückelst das dann in so Einzelelemente und dann macht man Stückchen für Stückchen, tastet man sich dann an das Ergebnis ran. Und dann hat man dann auch immer zeitnah, sagen wir mal, ein Erfolgserlebnis und nicht bisschen frustriert, weil man den großen Schritt nicht auf einmal schafft. Ja, ja, auf jeden Fall. Das ist auch son bisschen meine Philosophie, ne? Es macht es macht wenig Sinn, dich mit Wissen zu bombardieren oder allgemein zu sagen, hier, das ist jetzt deine Info und mach was draus, ne. Sondern sondern mein Weg ist auch immer son bisschen, ne, tatsächlich zu sagen, wir bauen da ein Konzept auf und wir bauen's Stück für Stück auf und ganz spezialisiert natürlich für deinen Fall. Und so kommen wir dann letzten Endes zum Ergebnis. Und das das merken wir auch bei dir, dass es eigentlich super klappt, ne, an an dieser Stelle. Paar Fragen hab ich noch an dich. Was machst Du denn jetzt musikalisch, was früher nicht möglich war? Das ist eine gute Frage. Also sagen wir mal so, für meine Ich ich muss sagen, ich improvisiere noch nicht in meiner Band, das traue ich mich noch nicht. Aber da kommen wir noch hin. Ich glaube, dass das dass ich das irgendwann schaffen werde, weil wir jetzt so auf sonem guten Weg sind. Was ich merke, ist, dass ich in meiner Band zum Beispiel viel sicherer bin inzwischen mit meinem Spiel und auch viel besser zum Beispiel höre, tatsächlich bin, die anderen Fehler machen, weil ich da irgendwie jetzt mehr geschult bin. Ich bin selber sicherer. Ich kann exakter spielen, hab besseres Gefühl noch für Rhythmus. Natürlich dann das große Thema eben Sound beziehungsweise Intonation, diese Sachen mit Bending und so weiter, das habe ich früher natürlich auch nicht gemacht. Da habe ich jetzt auch weiß ich ja jetzt, wie es geht und benutze, setze das ein, was das dann alles ein bisschen aufpeppt. Also da habe ich mich, glaube ich, auf jeden Fall weiterentwickelt und auch, wie gesagt, die Sicherheit einfach. Also wirklich auch dieses Lippen Spannungstraining, ne, wenn man das immer, diese Übungen macht, dann Mhm. Man da auch auch besser mit der zusammen mit dem Atem immer das Gefühl, dass man einen besseren besseren Sound hat und sich und sich in jeder Situation einfach sicherer fühlt. Ich hab ja, wir spielen regelmäßig mit der Band an bei Weihnachtsfeiern und spielen da im Wesentlichen immer dieselben Stücke, also wieder manchmal auch neue, aber auch wieder alt, immer wieder. Und ich merke von Niatsuya, dass ich diese Stücke immer besser spielen kann. Da sind dann auch irgendwelche Soli dabei, auch in der höheren Lage und so. Und das das klappt jedes Jahr besser. Sehr schön. Auch auch in der in der Situation eben, dass man davor Publikum spielt und so weiter. Ja, total. Sehr schön. Tolles Ergebnis. Wie hat sich denn son bisschen dein Verhältnis zum Instrument gewandelt? Also hast Du das Gefühl, dass Du dass Du jetzt einfach auch bisschen freier bist und dass Du auch bisschen glücklicher damit bist und dich selbstbewusster fühlst? Würdest Du das so sagen? Ja, ja, das ist ja das, was was ich Ich kann kann da jetzt Der hat hat hat jetzt mehr Leichtigkeit, mehr Sicherheit. Ich weiß mehr, was ich tue, hab dann vielleicht auch, was Du immer sagst, hier selbstbewusst spielen, mehr guten Sound da einmal heraushauen sozusagen, nicht so zaghaft und so und das klappt dann auch besser. Durch diese Techniken, die ich jetzt kenne, aber auch natürlich bist Du natürlich mental auch gut, wenn Du an Selbstbewusstsein gehst. Sehr schön. Zwei letzte Fragen noch. Wenn sich jetzt, sage ich mal, ein Saxophonist, der ähnlich an an einem Plateau angekommen ist oder ähnlich feststeckt wie Du, in in ähnlichen Lage befinden würde wie Du, jetzt diese Frage stellen würde, lohnt sich das, mit mir zusammenarbeiten, mit mit mir zusammenzuarbeiten? Was würdest Du sagen? Ja, ich würde sagen, wenn man bereit ist, natürlich entsprechend bisschen Geld zu investieren auf jeden Fall, weil ich denk mal, wenn man das möchte, wenn man motiviert ist, würde man mit dir auf jeden Fall weiterkommen. Wie gesagt, man muss natürlich dann auch das tun, was Du vorschlägst sozusagen, sich das annehmen, das ja, aber dann denke ich, kann man da vorwärts kommen auf jeden Fall und das eben da vielleicht aus dem Plateau oder wie Du es genannt hast, dann rauskommen und sich da weiterentwickeln. Sehr schön, wunderbar. Auch schön, dass Du das noch mal gesagt hast, ne? Das ist ja auch son bisschen das, was ich eigentlich immer predige und ich wiederhole ja auch oft Sachen, sag ich mal, damit sie natürlich auch hängen bleiben. Und das fand ich ganz schön, was Du gesagt hast, wenn man auch wirklich bereit ist, die Energie reinzustecken, das ist es ja letzten Endes, ne. Also auch da, ich kann immer viel mitgeben, ne. Und ich kann natürlich auch immer son bisschen den Weg aufzeigen und und Konzepte, sag ich mal, erstellen und natürlich auch schauen, dass es funktioniert. Aber die Arbeit, die muss man natürlich reinstecken, das ist natürlich ganz klar, ne? Da da kommt man nicht drum rum. Würd würdste mir auf jeden Fall recht geben. Ja, wie immer. Wie immer im Leben liegt. Von alleine. Ansonsten ganz freie Frage für dich, gibt's irgendwas, was Du sonst noch loswerden willst? Irgendwelche Sachen, die Du die Du diesbezüglich noch noch loswerden möchtest? Gibt's irgendwas, was Du da noch zu sagen hast? Irgendwas? Nö, also einfach jetzt, dass mich das total gefreut hat, dass wir zusammengefunden haben. Also ursprünglich hatte ich ja versucht, auch einfach mal, weil ich es nicht anders wusste, an der Musikschule hier bei uns im Ort einen Platz zu finden und die sind aber völlig ausgebucht. Insbesondere hatten die dann Vorrang für Kinder. Also die die Lehrer sollten dann lieber eben Jugendliche und Kinder unterrichten, was ja völlig in Ordnung ist. Und dann hab ich mich halt umgeguckt im im Internet und da mal recherchiert, wer könnte denn da infrage kommen? Dann bin ich ja zufällig auf dich gestoßen und ich bin also sehr froh, dass das jetzt so ausgekommen ist. Und du bist ja eben nicht nur ein normaler Lehrer, sondern eben auch, schreibst ja auch auch eine Art Coach. Wenn man sich da eben weiterentwickeln will und du also wie gesagt, also auch in jeder Hinsicht die Sachen, die wir eben besprochen haben, aber auch zum Beispiel, wenn man mal ein Stück hat für unsere Band, wo ich sage, ja, ich weiß nicht so genau, wie ich das interpretieren soll oder ich spiel dir mal vor, sag mir mal, wie kann ich das verbessern? Dann hast du auch immer gute Tipps und dann kann ich das auch danach dann noch mal besser spielen und fühle mich dann auch noch sicherer. Genau, also deswegen in jeder Hinsicht, für mich ist es ein richtiger Gewinn, deswegen machen wir das ja auch schon so lange zusammen. Ich hab mir aufgeschrieben, seit zweieinhalb Jahren. Ja, schon eine schon eine lange Zeit, ne? Ja, das ist lang. Wir haben viel erreicht, aber ich hab immer noch das Gefühl, dass ich immer noch bei dir was sehe. Deswegen bin ich Das wollt nicht. Noch weitermachen. Sehr schön. Dann an der Stelle vielen Dank für die ganzen netten Worte, ne. Ich find auch wirklich, Du kannst wirklich sehr stolz auf dich sein. Du hast viel erreicht auf jeden Fall, ne. Und Du bist ja auch Paradebeispiel für, was man erreichen kann, wenn man wirklich konstant, sag ich mal, da da arbeitet und die und die Arbeit reinsteckt. Dementsprechend vielen lieben Dank für die ehrlichen Worte. Und dann würd ich sagen, an der Stelle sehen wir uns schon bald wieder, ne? Ansonsten Dankeschön. Ja, gerne.